Verfassungsbruch-Ticker
Missachtung der Trennung
von Staat
und Kirche seit
Aktuelle Meldungen
Die Regionalgruppe Freiburg der Giordano-Bruno-Stiftung lädt zum Stammtisch ein
Unser Stammtisch ist ein Format für alle, die an säkularen, aufklärerischen, humanistischen und naturalistischen Themen interessiert sind. Wir plaudern in lockerer Runde unter kritisch-rationalen Gesichtspunkten, stets konstruktiv und offen für das bessere Argument. Bei solchen anregenden Diskussionen ist dann auch so mancher Erkenntnisgewinn vorprogrammiert. Wir freuen uns auf alle, die diesen spannenden Abend miterleben möchten und die entsprechend konstruktive Denkfabrik-Atmosphäre. Seien Sie eingeladen, wenn Sie am Diskurs interessiert sind.
Datum: Montag, der 22. Juni 2026 – 20:00 Uhr
Ort: „Treffpunkt Freiburg“ (Haus des Engagements), 79098 Freiburg, Schwabentorring 2, Raum 6 (bitte unten und oben klingeln) Der Eintritt ist frei.
Vortrag von Rüdiger Vaas: „Intelligenz im Weltall – die Suche nach außerirdischen Superzivilisationen“
Wissenschaftsjournalist und Philosoph Rüdiger Vaas geht der spannenden Frage nach, ob es tatsächlich Intelligenz im Weltall gibt. Oder sind wir allein im Kosmos? Warum gibt es bislang keinen Kontakt mit hochentwickelten fremden Kulturen? Werden wir bewusst gemieden? Sind wir zu unreif oder schlicht blind für die fremden Signale? Lauern gar Freibeuter und gefährliche Maschinenintelligenzen zwischen den Sternen? Oder steht der Kontakt bald bevor, wie neue astronomische Erkenntnisse nahelegen? Und was wären die Folgen für die Menschheit? Das sind nicht nur spannende Themen der Science Fiction, sondern inzwischen auch der seriösen Wissenschaft. Die teils verwegenen Spekulationen verraten auch viel über unser Verständnis des Universums und unsere eigene Stellung darin. – Der Referent ist Autor des Buchs „Der intelligente Kosmos“ (Hirzel, 2026). Foto: „Exoplanet-Zivilisation“ (NASA/J.Freidlander)
Datum: Donnerstag, der 16. Juli 2026 – 19:00 Uhr
Ort: Universität Freiburg, technische Fakultät, 79100 Freiburg, Georges-Köhler-Allee 101, Gebäude 101, zweites Obergeschoss, Raum 016/018 (Fakultätssitzungsraum)
Die Straßenbahn und einige Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Eintritt ist frei.
Vortrag und Diskussion mit Zeinab Herz „Warum der politische Islam illiberal ist – Meine Erfahrungen“
Zeinab Herz ist 26 Jahre alt und studiert Informatik. Sie kommt aus einer libanesisch-schiitischen Familie, die der Hisbollah nahesteht, ist aber in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mit 18 Jahren hat sie den Islam verlassen und ihr Kopftuch abgelegt. Aufgrund ihrer Beziehung zu einem Nicht-Moslem hat sie aus ihrer Familie Morddrohungen erhalten. Ihre Lebensgeschichte ist im Beitrag „Goodbye Allah – Zeinab glaubt nicht mehr“ in der ARD-Mediathek erzählt. Heute ist sie stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime.
Datum: Donnerstag, der 24. September 2026 – 19:00 Uhr
Ort: Universität Freiburg, technische Fakultät, 79100 Freiburg, Georges-Köhler-Allee 101, Gebäude 101, zweites Obergeschoss, Raum 016/018 (Fakultätssitzungsraum)
Die Straßenbahn und einige Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Eintritt ist frei. (Foto: privat)
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Franz Josef Wetz: „Glück – Ein zerbrechliches Gut“
Die große Liebe, ein sorgenfreies Dasein, wahre Freundschaft – wir alle streben nach Glück. Daher boomen außer dem öffentlichen Glücksmarkt auch Glücksratgeber und Glücksforschung. Das alles hat seine Berechtigung. Allerdings wird darin bloß die halbe Wahrheit präsentiert. Nicht allein, dass das ersehnte Glück häufig ausbleibt, dem erlangten Glück selbst wohnt ein prekäres Unglück inne. Das menschliche Glückstalent ist kleiner als die beschönigende Rhetorik der Glücksindustrie und Glücksforschung uns glauben lassen. Das Unglück ist ein Bestandteil des Glücks und ergibt sich bereits aus der Grundverfassung des menschlichen Daseins. Das Unglück ist der Preis des Glücks! Darum kann man das Glück nicht ernsthaft wollen, ohne hiermit zugleich das Unglück zu wollen. In der Verkennung dieser Tatsache liegt die Fragwürdigkeit der aktuellen Glücksindustrie und Glücksforschung. Deren beschönigende Narrative müssen irritiert und korrigiert werden, damit sich ihre Glücksversprechen am Ende nicht als Glücksversprecher herausstellen.
Der Philosoph Franz Josef Wetz wurde 1958 geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Theologie promovierte er 1989 zum Thema „Das nackte Daß. Zur Frage der Faktizität“. Hierfür erhielt er den Dissertationspreis der Justus-Liebig-Universität in Giessen. Seine Habilitation erfolgte 1992 in Philosophie. Zuletzt war er Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Hermeneutik, Ethik, Rechts-, Kultur- und Naturphilosophie. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter „Illusion Menschenwürde“, „Rebellion der Selbstachtung“, „WerteWirrWarr“, „Tod ohne Gott“, „Staunen. Warum existiert überhaupt etwas?“ Franz Josef Wetz ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung, der humanistischen Akademie Bayerns, der Feuerbach-Gesellschaft und Direktoriumsmitglied des Hans-Albert-Instituts. (Foto: Evelin Frerk)
Datum: Donnerstag, der 05. November 2026 – 19:00 Uhr
Ort: Universität Freiburg, technische Fakultät, 79100 Freiburg, Georges-Köhler-Allee 101, Gebäude 101, zweites Obergeschoss, Raum 016/018 (Fakultätssitzungsraum)
Die Straßenbahn und einige Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Eintritt ist frei.
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